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Patenschaft [Bearbeiten]
1955 wurde die Patenschaft für die vertriebenen Sudetendeutschen aus der Stadt Franzensbad im Kreis Eger übernommen.
Stadtwappen [Bearbeiten]
Markgraf Albrecht Achilles, gleichzeitig Kurfürst von Brandenburg, verlieh der Stadt Bayreuth im Dezember 1457 das noch heute gültige Stadtwappen. Zwei Felder zeigen das schwarz-weiße Hohenzollernwappen. Der schwarze Löwe auf Gold mit rotweißer Umrandung war das Amtswappen der Burggrafen von Nürnberg. Längs der beiden Diagonalen sind zwei Reuten, das sind kleine dreieckige Schaufeln mit leicht gekrümmten Stiel. Sie verweisen auf die Endung -reuth im Ortsnamen. Offiziell wird das Stadtwappen so beschrieben: „Das Stadtwappen besteht aus zwei über Eck gestellten Feldern in Gold mit je einem schwarzen Löwen und zwei ebenfalls über Eck gestellten, quadriert schwarz-weißen Feldern. Die beiden Felder in Gold sind durch einen in rot-weiße Felder geteilten Rahmen eingefasst. Über die zwei Löwenfelder geht ein weißer, über die zwei schwarz-weißen Felder ein schwarzer Reuthaken. Über dem Wappen befindet sich ein Helm mit zwei gekreuzten Hörnern in weißer und roter Farbe, dazwischen ein schwarzer Löwe mit goldener Krone, auf einem Hutstulp stehend. Die Helmdecke ist rot-weiß im Wechsel.“ [12]
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Theater [Bearbeiten]
Das Markgräfliche Opernhaus ist ein seit 1748 bestehendes Theater. Es ist Museum und gleichzeitig die älteste heute noch bespielte Szene in Bayreuth.
Das Bayreuther Festspielhaus stammt aus dem 19. Jahrhundert und wird nur bei den Bayreuther Festspielen bespielt. Zur Aufführung kommen nur Werke Richard Wagners.
Die Stadthalle Bayreuth hat ebenfalls kein eigenes Ensemble. Es wird regelmäßig vom Theater Hof bespielt. Außerdem machen Tourneetheater Station.
Die beiden einzigen Theater mit einem eigenen Ensemble sind die Studiobühne Bayreuth und das Amateurtheater Brandenburger Kulturstadl. Spielstätten der Studiobühne in Bayreuth sind das Domizil des Theaters in der Röntgenstraße, das Ruinentheater der Bayreuther Eremitage und der Innenhof der Bayreuther Klavierfabrik Steingraeber & Söhne.
Museen [Bearbeiten]
Haus Wahnfried
Das Richard-Wagner-Festspielhaus auf dem Grünen Hügel in Bayreuth
* Richard-Wagner-Museum im Haus Wahnfried, dem Wohnhaus Richard Wagners und Familiensitz bis 1966, seit 1976 Museum mit angegliedertem Nationalarchiv und Forschungsstätte der Richard-Wagner-Stiftung Bayreuth
* Jean-Paul-Museum im ehemaligen Wohnhaus von Richard Wagners Tochter Eva Chamberlain mit Autographen, Erstausgaben der Werke, Porträts und anderem Bildmaterial
* Franz-Liszt-Museum im Sterbehaus Franz Liszts mit ca. 300 Bildern, Handschriften und Drucken aus der Sammlung des Münchener Pianisten Ernst Burger, die von der Stadt Bayreuth angekauft wurden. Daneben sind ein Stummklavier, der Ibach-Flügel aus dem Haus Wahnfried, Briefe und Werkerstausgaben Franz Liszts zu sehen. Biografische Tafeln, ein Abguss des Taufsteins aus Liszts Geburtsort Raiding sowie die Liszt-Büste von Antonio Galli ergänzen die Sammlung. Der Besucher wird begleitet von der Musik Franz Liszts
* Historisches Museum in der Alten Lateinschule am Kirchplatz. Es zeigt im Erdgeschoss die Geschichte und Entwicklung Bayreuths vom späten Mittelalter bis in das 20. Jahrhundert mit einem Modell der Stadt im Jahr 1763. Im ersten Stock ist die Abteilung zur Kunst- und Kulturgeschichte der Bayreuther Markgrafenzeit (17. und 18. Jahrhundert) untergebracht. Eine weitere Abteilung zeigt das Kunsthandwerk in Bayreuth und Umgebung mit den Erzeugnissen der Fayencemanufaktur, der Glashütten des Fichtelgebirges und der Steinzeugtöpfer aus Creußen. Malerei, Handwerk und frühe Industrieprodukte aus der Biedermeierzeit und dem späten 19. Jahrhundert runden den Museumsbesuch ab
* Kunstmuseum im Alten Rathaus mit der Helmut- und Constanze-Meyer-Kunststiftung, der Sammlung Georg Tappert, dem Archiv und der Sammlung Caspar Walter Rauh. Die Sammlungen enthalten schwerpunktmäßig Werke aus dem 20. Jahrhundert.
* Tabakhistorische Sammlung der British American Tabacco in den ehemaligen Oberbürgermeisterräumen des Alten Rathauses
* Deutsches Freimaurer-Museum im Haus der Freimaurerloge „Eleusis zur Verschwiegenheit“ mit der Darstellung des Brauchtums der Freimaurer und der Geschichte der Logen
* Deutsches Schreibmaschinenmuseum mit einer Sammlung von über 400 historischen Schreibmaschinen der Forschungs- und Ausbildungsstätte für Kurzschrift und Textverarbeitung in Bayreuth
* Eine Zweiggalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen wurde im August 2007 im Neuen Schloss eröffnet. Gezeigt werden 80 Werke der niederländischen und deutschen Malerei des späten 17. und des 18. Jahrhunderts.
* Das Archäologische Museum im Italienischen Bau des Neuen Schlosses wurde 1827 vom Historischen Verein gegründet. In acht Ausstellungsräumen sind u. a. jungsteinzeitliche Steinäxte, 80 Tongefäße aus der Hallstattzeit und keltischer Bronzeschmuck zu besichtigen. Die ausgestellten Funde, die alle aus dem östlichen Oberfranken mit Schwerpunkt Fränkische Schweiz und Bayreuther Umland stammen, reichen von der Altsteinzeit bis in das Mittelalter. Im experimentellen Bereich findet man einen rekonstruierten Webstuhl, einen Steinbohrer und eine originale Schiebemühle.
* Maisel's Brauerei- und Büttnereimuseum, in dem man auf 2400 m² alles über die Weizenbierproduktion erfährt und das 1988 als „umfangreichstes Biermuseum“ ins Guinness-Buch der Rekorde eingetragen wurde (u. a. wegen der über 5.500 Biergläser und -krüge).
* Das Urwelt-Museum Oberfranken zeigt die Geschichte des Lebens in Oberfranken seit Beginn der Welt. Die Ausstellungen wechseln ständig, derzeit sind insbesondere die lebensgroßen Sauriermodelle von Interesse.
* Altstadt-Kult-Museum der SpVgg Bayreuth
* Museum „Das Bayreuth der Wilhelmine“ im Neuen Schloss
* Feuerwehrmuseum
* Iwalewa-Haus
* Johann-Baptist-Graser-Schulmuseum
* Katakomben der Bayreuther Aktien-Brauerei
* Kleines Plakatmuseum
* Markgräfliche Prunkräume und Sammlung Bayreuther Fayencen im Neuen Schloss
* Museum für bäuerliche Arbeitsgeräte
* Naturkundemuseum am Lindenhof
* Schulmuseen im Richard Wagner-Gymnasium
* Transport-Museum Wedlich
* Porzellanmuseum Walküre
* Wilhelm-Leuschner-Gedenkstätte
* Wo Sarazen Art